aus einer Besprechung in «der Bund» (dl) vom 26. Januar 2003

«… Schlüssel zum Gelingen des Projekts ist ein kluges Programmkonzept, das auf eine belanglose Konfrontation von klassischer Musiktradition und Jazzidiom verzichtet… Die Jazznummern integrieren sich reibungsfrei in das Gerüst aus jazzbeeinflussten Werken der klassischen Tradition. Dies nicht nur der sorgfältig erstellten Arrangements für Klavierquintett wegen, sondern auch aufgrund einer kittenden Substanz: Kurzen Texten aus der Feder von Ernest Ansermet oder Erwin Schulhoff, welche das Phänomen Jazz aus Sicht des «Klassikers» auf treffende Weise reflektieren…
Ein dramaturgisch perfekt konzipiertes Programm, serviert mit Brillanz, Charme und einem gerüttelt Mass Spielfreude, welche zweifellos den Hunger auf mehr geweckt hat.»