Camille Saint-Saëns : "Le Carneval des Animaux"
Francis Poulenc : “L’histoire de Babar
                                                              für Sprecher und Quintett

Camille Saint-Saëns komponierte den Karneval der Tiere innerhalb weniger Tage. Während des Karnevals 1886 wurde das Werk uraufgeführt. Saint-Saëns mochte es nicht veröffentlichen, fürchtete er doch um seinen Ruf. Denn abgesehen davon, dass er in den Stücken allerlei Tierrufe durch die Instrumente imitierte, hatte er zudem mehrere seiner Berufskollegen veralbert. Das Werk erschien erst nach seinem Tod.

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Cécile de Brunhoff erfand „die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten“ als Gutenachtgeschichte für ihre beiden Söhne. Die liessen keine Ruhe, bis ihr Vater, der Maler Jean de Brunhoff, Babars Abenteuer mit jenen wundervollen Zeichnungen  illustrierte, die das Kinderbuch zu einem Welterfolg machten. Auch die vierjährige Nichte des Komponisten Francis Poulenc liebte den kleinen Elefanten – und da ihr das „Geklimper“ ihres Onkels nicht gefiel legte sie kurzerhand ihr Babar-Buch aufs Klavier. Poulenc schrieb daraufhin eine Klavierbegleitung, die de Brunhoffs Erzählung mit fantasievollen musikalischen Zwischenspielen versieht.

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Das Berner Quintett SALONISTI hat die beiden Werke für seine Besetzung eingerichtet. Die Illustrationen von Jean de Brunhoff für das Bilderbuch 'Babar' lassen sich während des Konzerts projizieren.

Programm

Camille Saint-Saëns                                                                           mit Sprecher
"Le Carneval de Animaux", Grande fantaisie zoologique                 circa 25 Minuten
Arrangement : I SALONISTI

Francis Poulenc                                                                                  mit Sprecher
Musik zu Jean de Brunhoff's "L'histoire de Babar" (1940)               circa 25 Minuten
Arrangement : G. Mondvay