Das Quintett musizierte so emotional und kraftvoll, es stürzte sich unerschrocken in teuiflisch schnelle Tempi, gab sich mit allen Fasern den elegischen Melodien hin, verzauberte mit lyrischen Träumereien. Dabei verloren sie nie die exakte Nachzeichnung der Konturen der Komposition aus den Augen, sie malten sie in kräftigen und verschatteten Farben und beeindruckten mit funkelnden Solopassagen ... hin- und mitreissend Piotr Plawner, der seiner Geige alle schmerzlichen bis lebensfrohen Klangfarben entlockte ...  und die dunkeltönige Klage des Cellos traf direkt ins Herz – Cellist Orlando Theuler agierte mit vereinnahmender Ausdruckskraft. Die grazilen Duette der Streicher mit dem Flügel berührten die Seele – Pianist Gerardo Vila zeigte sich als sensibler und meisterhafter Partner – und der Aufforderung des congenialen Bassisten (Béla Szedlák) zum wilden Tanz wäre man gerne gefolgt
Appenzeller Volksfreund, 13. Januar 2016

... I Salonisti, die charmanteste und vielseitigste Boygroup unter den Berner Kammerorchestern ... Ihre frischen Tempi (Nino Rota "La Strada") und die nostalgische Patina ihres sonoren Spiels bringen die Hormone ganz schön in Wallung.
Der Bund, 16. Dezember 2008

... Das kammermusikalische Quintett prägte mit seinem aus einer melancholisch-gefühlsseligen, dennoch leidenschaftlichen Zeit stammenden Sound das Gesamtklima dieses Konzertabends. ... ihren eigenen unverkennbaren Klang. Er war geprägt von rhythmischer Prägnanz, Virtuosität, erstaunlicher Kraft, originellen Klangreizen, Feinheit und Farbigkeit. In wohl abgestimmter Balance brachten die fünf "Salonisti" sowohl die Solistin Rachel Harnisch als auch den Chor steigernd zu wirkungsvoller Geltung. ...
Walliser Bote, 15. Dezember 2008

In der Phrasierung, in der geistreichen Pointierung und im mitreissenden Schwung ihrer Gestaltungsintensität haben I SALONISTI nun alle ähnlichen Unternehmungen weit hinter sich gelassen.
Neue Zürcher Zeitung

« ¡ RadioTango ! » ist eine rasante Show, deren Musik, die komponierte ebenso wie die gespielte, sich auf hohem Niveau bewegt.
Berner Zeitung

Die Darbietungen sind resolut und differenziert. Enescus Erste Rhapsodie habe ich selten so durchsichtig und mitreissend gehört.
Fono Forum

Es ist üblich, zwischen der «ernsten » und « leichten» Musik zugunsten der einen oder der anderen zu entscheiden. Dabei wird vergessen, dass die «ernste» Musik nicht obligatorisch ernst sein muss und dass die « leichte » oft sehr schwer ist. Besonders falsch ist es, eine Art der anderen kategorisch vorzuziehen. Beide Gattungen sind so alt wie die Kunst der Musik selbst, beide haben unsterbliche Meisterwerke hervorgebracht, und die Aufführungen beider Arten benötigen Künstler höchsten Ranges. Das Ensemble « I SALONISTI », eine Gruppe vorzüglicher Instrumentalisten, entspricht diesen Ansprüchen voll.
Antal Dorati, Gerzensee

Das vital inspirierte Musizieren von I SALONISTI gab « Scheherazade » ein ungemein prägnantes musikalisches Profil.
Neue Zürcher Zeitung

Die vier Streicher und der Pianist loten das ganze Tangospektrum aus: Vom schmerzzerrissenen Aufschrei der verletzten Liebe bis zur geschönten Exportversion, wie man sie aus der Tanzstunde kennt. Dabei legen die SALONISTI eine enorme Spielfreude an den Tag.
Der Bund, Bern

Heimlicher Star der Premiere am Dienstag war das Musikensemble I SALONISTI.
Blick

I SALONISTI : spannender als jeder Film... perfekte Live-Begleitung des Films... Zur unheimlich schnellen Comic-Handlung boten I SALONISTI einen irrsinnigen Drive, genau abgestimmt auf die Atmosphäre des Films.
Kreuzlinger Tagblatt

I SALONISTI trumpfen einmal mehr auf, ihnen gebührt die Krone an diesem Abend. Aargauer Zeitung

Musikalische Show erster Güte
Musik und Sprache auf vielen Ebenen, Gesprochenes, Skandiertes, Gesang und brillante Ensemblemusik: « ¡ RadioTango ! », das neue Programm der SALONISTI, ist ein multimediales Bündel an Emotionen und Anspielungen, das in Form einer Radioreportage durch die Schönheiten und Wirrnisse von Buenos Aires führt. « ¡ RadioTango ! » ist weit mehr als aus dem Tango geborenes Musiktheater, so sehr der Tango und seine Kultur hier auch die eigentliche Hauptrolle spielen. «  ¡ RadioTango ! » ist eine rasante Show, deren Musik, die komponierte ebenso wie die gespielte, sich auf hohem Niveau bewegt, deren Texte, die erzählten wie die gesungenen, köstlich unterhalten. … Dabei konnten mit der Mezzosopranistin Susanna Moncayo und dem Bariton Rubén Amoretti zwei herausragende Sänger verpflichtet werden. Insbesondere Moncayo fasziniert mit feinen, für den Tangogesang so typischen Übergängen aus dem Sprechgesang ins Ariose. … Jorge Zuluetas Musik und Jacobo und Marcia Romanos textliches Arrangement sind offensichtlich in enger Zusammenarbeit mit den Musikern entstanden. Zulueta hat aber nicht allein eine anspruchsvolle, oft gerade im instrumentalen Detail faszinierende Musik geschrieben, er spielt auch mit Zitaten, mit tonmalerischen Effekten und virtuosem Zugriff. « ¡ RadioTango ! » ist eine sommerlich-brillante Show, vor der jedenfalls die millionenteuren und oft so platten Abendunterhaltungen der elektronischen Medien verblassen. (hr)
Der Bund, 25. Juni 05

Das Werk « ¡ RadioTango ! » ist dem Ensemble I SALONISTI auf den Leib geschrieben. Das Premierenpublikum reagierte begeistert.
… Die vier Streicher und der Pianist loten das ganze Tangospektrum aus: Vom schmerzzerrissenen Aufschrei der verletzten Liebe bis zur geschönten Exportversion, wie man sie aus der Tanzstunde kennt. … Der Bariton Rubén Amoretti und die Mezzosopranistin Susanna Moncayo erbringen den Beweis: Tangoschmerz hat nichts mit Kitsch zu tun. … Dabei legen die SALONISTI eine enorme Spielfreude – im doppeltem Wortsinn – an den Tag. … Der Argentinier Jorge Zulueta hat die Musik für I SALONISTI komponiert. Deshalb handelt es sich bei « ¡ RadioTango ! » nicht um einen bunten Abend mit eingebauten Ohrwürmern aus der südamerikanischen Schatztruhe, sondern um ein geschlossenes musikalisches Werk, welches das Rückgrat des Abends bildet. … Das Tango-Feuilleton ist also auch ein grandioses Konzert, nicht nur eine Theatervorstellung. Aber es ist auch ein wenig Musical und Revue, ein bisschen Cabaret und Melodram. Die sommerlich-schräge Mischung aus Argentinien hat bei der Uraufführung für einen ganz unbernischen Begeisterungssturm gesorgt. (fg)
Berner Zeitung, 25. Juni 05

Welch ein Emotionsträger Filmmusik sein kann, untermauerten die Salonisti auch mit ihrem Spiel. Jeglicher Funktionalität enthoben und von optischer Ablenkungsgefahr ausgeschlossen, boten Michael Bollin und Lorenz Hasler (Violinen), Ferenc Szedlák (Violoncello), Béla Szedlák (Kontrabass) und André Thomet (Klavier) einen ganz eigenen "instrumentalen" Film. Voller Bewegung und Farbe, mit Atmosphäre, mit grossen musikalischen Panoramas, Schwenks und herangezoomten kompositorischen Details. Das war Spitzenklasse.
... Ja bei Partien des exzellent musizierten Programms sagte sich so mancher unwillkürlich: Film ohne Musik wäre unmöglich. Musik ohne Film ist fantastisch.
Kartause Ittingen, Martin Preisser, Thurgauer Tagblatt

So etwas wie Kritik konnte gar nicht aufkommen, denn alles überzeugte - die kluge, abwechslungsreiche Werkwahl, die optische Komponente, der Einbezug von Texten und natürlich die Wiedergaben, die im spieltechnischen Feinschliff, in der musikalischen Differenzierung und im gestalterischen Elan keine Wünsche offen liessen.
Der Bund, Bern

Es freut mich, Ihnen mitzuteilen, dass die zwei Schallplatten-Produktionen "Orient-Express"und "Trans Atlantic" mit dem "Grand Prix du Disque" ausgezeichnet worden sind. Roger Vincent, Académie Charles Cros

Die bisherigen Erfolge in Konzerten, im Fernsehen und auf Platten haben sich herumgesprochen und der Gruppe einen Vertrauenskredit geschaffen. Die Berner "Salonisti" hätten sich allerdings nicht in so kurzer Zeit international durchsetzen können, wenn nicht ihre Interpretationen ausserordentlichen Massstäben genügten. In der Phrasierung, in der geistreichen Pointierung und im mitreissenden Schwung ihrer Gestaltungsintensität haben sie nun alle ähnlichen Unternehmungen weit hinter sich gelassen.
Neue Zürcher Zeitung

Rien que l'annonce fait gag : les musiciens du film Le Titanic, ceux qui, tout le long du film, jouent droit comme un iceberg et coulent au son des cordes. Ce sont eux, les mêmes, bien au sec, pour un délicieux récital, un bonheur en apnée!
Tous ramassés au milieu de la grande scène, solidaires et complices. Physiques et tenues de ronds de cuir. Perce, par leur façon d'attaquer l'instrument, par leur décontraction, un indicible et malicieux humour dont ils ne se départissent jamais.
Répertoitre ibérique d'abord. Notes légères, rebelles, festives. Airs à danser et chansons populaires dont les deux violons, le violoncelle, la contrebasse et le piano se nourrissent goulûment, avec un plaisir réellement communicatif.
Depuis qu'ils furent vedettes d'un film fleuve qui fit couler encre et ancre, les cinq d'I Solisti font large place dans leur répertoire aux grands standards du septième art.
Auraient-ils voulu jouer un autre film, illustrer Morricone, qu'ils auraient ajouté une corde à leur archet : celle du pendu d' Il était une fois dans l'Ouest. Zorba le Grec, Un homme et und femme, Les Temps modernes, autant de souvenirs sonores teintés d'images qu'il est sans doute surprenant d'entendre par un tel quintet mais qui font de nous des complices de porximité aux émotions communes et raffinées.
Ah, I Salonisti ! Les puristes y perdraient leur latin. Leur musique facétieuse décoiffe doucement. D'un néophyte ils feraient un délicat mélomane. Du sérieux qu'il sied à ce genre de récital, ils rompent la glace. Alors diantre pourquoi n'ont-ils pas sauvé et Le Titanic et Di Caprio ?
Michael Georges, La Tribune le Progrès, St. Etienne